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5 MarTech Trends

Richtig implementiert hilft Marketingtechnologie, den Content zu optimieren. Doch was erwartet uns zukünftig in diesem Bereich? Fünf Prognosen.

1. E-Commerce verdrängt physische Shops

Nach Ausbruch der Pandemie 2020 ist die Zahl der Onlineverkäufe in nur drei Monaten so stark angestiegen, wie man es eigentlich im Zeitraum von zehn Jahren erwartet hätte. Zum Glück reagierten die meisten Unternehmen überraschend agil und konnten die gigantische Nachfrage bewältigen. Dank der digitalen Beschleunigung sind sie nun besser vorbereitet und anpassungsfähiger für alles, was noch kommt – denn E-Commerce wächst auch nach Ende des Lockdowns weiter und wird in Zukunft noch mehr an Relevanz gewinnen.

2. Integrierte Suite schlägt Best-of-Breed

Bevorzugten 2019 nur 29% der Führungskräfte im Bereich Marketingtechnologie integrierte Suites, waren es ein Jahr später bereits mehr als doppelt so viele. Grund dafür dürfte einerseits die immer häufigere Integration kleinerer Spezialbetreiber in grosse Suite Anbieter und andererseits die mit dem Ausbau von individuellen Toolstacks wachsende Komplexität sein.

3. Datennutzung löst Datenerfassung ab

Wir sind mehr denn je in der Lage, Daten zu erfassen und, noch wichtiger, sie auch zu verwenden. Es ist wahrscheinlich, dass Unternehmen in den kommenden Jahren der Verwaltung von Daten, neuen Anwendungsmöglichkeiten, Automatisierungen und Prozessen Priorität einräumen werden. Denn die Unternehmen, die am besten mit den von ihnen gesammelten Daten interagieren, werden am Ende als Gewinner dastehen.



4. ROI matters

In Zeiten von Pandemie und Wirtschaftskrise nur logisch: Es wird wieder vermehrt auf den ROI (Return on Investment) geschaut. Will heissen, für Unternehmen ist es noch wichtiger geworden, Daten intelligent und effizient zu nutzen, und die Effizienz von Marketing und Vertrieb im Auge zu behalten, um ein profitables Wachstum zu erzielen.

5. Zusammenarbeit von Mensch und Künstlicher Intelligenz

Gute Nachricht: dystopische Befürchtungen von menschenersetzenden Robotern treten neusten Vorhersagungen nach wohl nicht ein. Vielmehr werden Mensch und Maschine sich ergänzen. Wenn Marketingfachleute sinnvolle Kundenerlebnisse schaffen, werden sie zB. durch die Geschwindigkeit automatisierter Prozesse unterstützt.


Ein aktuelles Beispiel ist das Sprachtool GPT-3, das maschinelles Lernen einsetzt, um Marketingfachleuten bei der Erstellung von E-Mails und anderen Mitteilungen in Echtzeit zu helfen.