9 Must-Dos vor dem Launch

Du kannst es kaum erwarten mit deiner Website live zu gehen? Das können wir gut nachfühlen. Dennoch lohnt es sich, vor dem Launch ein paar Dinge zu überprüfen, um einen sauberen und professionellen Start zu garantieren.


In der Hitze des Gefechts geht schnell etwas vergessen. Umso wichtiger, dass du dir die Zeit nimmst, um ein paar Punkte durchzugehen, bevor du auf Veröffentlichen drückst. Darum haben wir für dich die ultimative Checkliste vor dem Website-Launch zusammengetragen. Solange du dich an ihr orientierst, kann so gut wie nichts schief gehen. Der Übersicht halber haben wir sie in drei Teile aufgeteilt:


  1. Website Design

  2. Website functionality testing

  3. Content


1. Website Design

Du hast die letzten Tage, Wochen, vielleicht sogar Monate damit verbracht, das Design zu schleifen, es abzuändern, zu verbessern, Änderungen rückgängig zu machen und dann doch wieder anzunehmen. In diesem Hin und Her werden kleine Schönheitsfehler leicht übersehen. Überprüfe deshalb nochmals folgende Punkte:


  1. Spacing, Colors, Typo, Images & Logo: Sind die Abstände auf der gesamten Website einheitlich und so gefasst, dass alle Elemente genug Luft zum Atmen haben? Bist du mit Farben und Schriftarten kohärent umgegangen? Haben alle Bilder die kleinstmögliche Dateigrösse und die maximale Qualität? Sind Logo und Favicon gestochen scharf?

  2. Cross-browser testing: Weil die Darstellung je nach Browser unterschiedlich ausfallen kann, ist es wichtig, deine Website in verschiedenen Browsern zu testen. Achte dich dabei besonders auf Bilder, Logo, Schriftart, Farben und Farbverläufe, da diese Elemente die stärksten Unterschiede aufweisen.

  3. Cross-device testing: Bereits jetzt nutzt mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung das Internet ausschliesslich über ihr Smartphone. Wir können deshalb nicht oft genug betonen, wie wichtig ein responsive oder auf kleine Bildschirme adaptiertes Design ist. Teste unbedingt vorab, ob auch auf dem Smartphone alles so aussieht wie es soll, und ob die Navigation über den Touchscreen reibungslos funktioniert.

2. Website functionality testing

Auch wenn Design und Funktionalität normalerweise ein harmonisches Ganzes bilden, macht es Sinn, sie in der Test-Phase zu trennen, um sicherzugehen, dass die Website nicht nur so aussieht, wie sie soll, sondern auch so funktioniert.


  1. Links & Formulare: Wenn du einmal auf jeden Link klickst, um zu überprüfen, dass dieser auch wirklich an die richtige Stelle führt, ersparst du deinen zukünftigen Besuchern viel Frust und Ärger. Dasselbe gilt für Newsletter-Anmeldungen, Kontaktformulare, Online-Umfragen und sämtliche anderen Formulare. Lassen sie sich beschwerdefrei ausfüllen und abschicken? Werden die Daten korrekt gespeichert?

  2. Domain & SSL Zertifikat: Falls du es noch nicht getan hast, ist es jetzt an der Zeit, eine Domain zu kaufen, die bereits gekaufte Domain mit deiner Website zu verbinden, oder eine mit einer anderen Website verbundene Domain auf die neue Website umleiten. Denk auch an das SSL Zertifikat (das «s» in «https://»), das eine sichere und private Übertragung von Daten auf deiner Website gewährleistet. Plattformen wie Wix, Webflow und Jimdo statten Websites übrigens automatisch mit dem SSL Zertifikat aus.

  3. Ask a friend: Oder besser mehrere. Denn nach wiederholtem Durchschauen fangen Worte und Bilder an, ihren Sinn zu verlieren und du fragst dich, ob deine Inhalte überhaupt lesbar, geschweige denn zielführend sind. Ein aussenstehendes Publikum wird das zu diesem Zeitpunkt besser beurteilen können. Zudem sehen fremde Augen andere Dinge als deine – etwas, das du die ganze Zeit über konsequent übersehen hast, fällt deiner Tante eventuell sofort auf.

3. Content

Stell dir vor, deine Besucher stolpern über einen Lorem ipsum Abschnitt oder eine Reihe von Rechtschreibefehler. Das wäre ziemlich peinlich, oder? Darum gilt auch hier wieder: Inhalte möglichst genau überprüfen. Bestimmt hilft dir deine scharfäugige Tante nochmals beim Gegenlesen.


  1. Lesen, lesen, lesen: Und zwar mit den wachen Augen eines Privatdetektives. Sind alle Rechtschreib- und Grammatikfehler korrigiert und alle Platzhaltertexte wie Lorem ipsum ersetzt? Stimmt die Jahreszahl im Copyright? Natürlich kannst du Inhalte auch später noch, wenn die Website live ist, jederzeit und je nach Bedürfnis ändern.

  2. SEO-Optimierung: Die Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO, sorgt dafür, dass deine Website in den Suchmaschinen gut platziert wird, sprich möglichst früh angezeigt wird. Schau darum, ob du die wichtigsten Schlüsselwörter in deine Inhalte eingebunden hast und ob sie im Meta-Titel und der Meta-Beschreibung vorkommen, sowie ob deine Seite schnell lädt.

  3. Barrierefreiheit: Sie ermöglicht Menschen mit Beeinträchtigungen die Nutzung deiner Seite. Die wichtigsten Punkte, die du hierfür beachten musst: Hast du kontrastreiche Farben verwendet? Verfügen die Bilder über einen Alt-Text? Und sind die Texte auch für ältere Leute lesbar? Mehr dazu liest du in unserem Blogbeitrag zur Barrierefreiheit.

Alles abgehakt? Gratuliere, deine Seite ist ready für das World Wide Web! Jetzt darfst du endlich auf Veröffentlichen klicken und deine Website live schalten. Etwas Kleines bleibt aber immer noch zu tun: Die URL im Browser aufrufen und dich vergewissern, dass alles richtig angezeigt wird. Ach ja, vergiss nicht, sie auch auf deinem Smartphone zu überprüfen.