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Interview mit Gaby und Dimitri

Aktualisiert: 2. Juni

In einem Interview haben wir Gaby und Dimitri einige Fragen zum Thema Low-Code gestellt und wo sie das Potenzial von Fivesteps sehen. Viel Spass beim Lesen!



Was heisst eigentlich "Low-Code" genau oder wofür steht es?

Gaby: In einem Satz ausgedrückt: Die Demokratisierung der Software-Entwicklung. Weniger als ein halbes Prozent der Weltbevölkerung kennt sich mit Programmieren aus. Ohne No/Low Code würden viele geniale Ideen mangels technischen Know-Hows gar nie umgesetzt werden.


Das Prinzip ist also einfach: Web-Applikationen werden mittels grafischer Benutzeroberflächen entwickelt, statt von Grund auf eigenhändig programmiert. So können Webseiten dank Editoren wie z.B. Webflow oder EditorX mit minimalem Programmieraufwand umgesetzt werden. Komplexere Funktionalitäten oder Logiken können durch Anbindung spezifischer Tools modelliert und konfiguriert werden – Airtable dient bspw. als intelligente Datenbank, aiaibot als direkter Touchpoint zum Verkaufsteam und Zapier verbindet alle Tools und steuert Prozesse. Im Jahr 2011 waren total 150 solcher Tools auf dem Markt. 10 Jahre später zählen wir über 8'000 — Tendenz exponentiell steigend.



Wo seht ihr das Potenzial von Low-Code?



Dimitri: Low-Code ist der nächste Produktivitätsschub. Der Vorteil liegt erstens in der Geschwindigkeit, in welcher eine technische Lösung umgesetzt werden kann und zweitens in den niedrigeren Kosten, die sowohl auf Kunden- als auch auf Agenturseite anfallen. Je nach Projekt gehen wir von Kostenreduktionen in der Grössenordnung von 50-80% aus.



Dazu habt ihr eine neues Venture ins Leben gerufen, Fivesteps. Was ist Fivesteps genau?


Dimitri: Fivesteps kombiniert Low-Code mit automated Consulting. Ersteres bedeutet konkret, dass wir mit einem Technologie-Stack von über 50 der bedeutendsten Tools Lösungen entwickeln, die überzeugen, kostengünstig sind und schnell umgesetzt werden können. Automated Consulting auf der anderen Seite heisst, dass wir eigene Applikationen entwickelt haben um Teile des Beratungsprozesses zu automatisieren. Als nächsten Schritt wollen wir mithilfe von end-to-end Machine Learning den Design-Prozess automatisieren. Hierzu arbeiten wir an einer Lösung mit TensorFlow oder Google Open AI Plattform.

Wieso braucht es Fivesteps?


Gaby: Das Angebot an Technologien auf dem Markt wächst rasant. Neue Tools kommen hinzu, andere verschwinden wieder. Hier am Ball zu bleiben ist eine grosse Herausforderung und letztlich unser USP. Zudem ist es immer wichtiger, sich über die User Experience — und somit dem Design — von der Konkurrenz abzuheben. Es reicht nicht mehr, bei einer simplen Designvorlage das Logo auszuwechseln. Genau da kommen unsere UX / UI Designer mit ihrem grossen Erfahrungsschatz und Technologieverständnis ins Spiel und kreieren einzigartige Erlebniswelten.

Und wer kann von Fivesteps profitieren?


Gaby: Wir sind sehr breit aufgestellt. Potenzielle Kunden sind sicher kleinere und mittlere Betriebe, aber auch Startups, die sich eigens entwickelte Lösungen aus zeitlichen und monetären Gründen nicht einfach so leisten könnten. Sei es ein Fitness-Studio, bei dem man Kurse online buchen und bezahlen kann, oder ein familiengeführtes Restaurant, das neu Menus nach Hause liefert, oder eine automatisierte Sprechstundenverwaltung bei der Arztpraxis. Das sind alles Funktionalitäten, die bis vor wenigen Jahren allesamt hätten individuell programmiert werden müssen und heute jedem zur Verfügung stehen. Das ist eine digitale Revolution!